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Das Kabarett hatte sich zum Zeitpunkt
der Eröffnung zwar noch keinem festen Pr Einer der ersten Höhepunkte der raschen Entwicklung war Hugo Balls Auftritt im Cabaret Voltaire im selbstgebastelten Kostüm. An seinem Gedicht „Wolken“ lassen sich einige der Kernthesen des literarischen Dadaismus gut nachvollziehen.
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elamen elomen lefitalominai wolminuscaio baumbala bunga acycam glastula feiroflim flinsi
elominuscula pluplubasch rallalalaio
endremin saxassa flumen flobollala feilobasch falljada follidi flumbasch
cerobadadrada gragluda gligloda glodasch gluglamen gloglada gleroda glandridi
elomen elomen lefitalominai wolminuscaio baumbala bunga acycam glastala feirofim blisti elominuscula pluplusch rallabataio
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Wie man sieht, hatte Dada an erster Stelle den Inhalt satt. Worten war in der bisherigen Literatur oft zuviel Bedeutung aufgeladen worden, eine Bedeutung widersprach der anderen, manche sogar sich selbst. Dieses unübersichtlichen Bedeutungsgeflechts waren die Dadaisten überdrüssig. Das Wort wurde ausgeleert und nach Möglichkeit sinnfrei gebraucht. Im Fall von „Karawane“ fällt dabei sogar die letzte Einschränkung, überhaupt noch Worte gebrauchen zu müssen. Warum soll man die Dinge nicht einfach nach Lust und Laune benennen, ohne auf überkommene Regeln, Diskurse und Lexikoneinträge zu achten?
Eine kindliche, unvoreingenommene
Sichtweise der Welt war das erklärte Ziel einiger Dadaisten. Man wollte
auf eine natürlichere, unbewusstere Weise an die Dinge herangehen und sie,
anstatt Die Abschaffung des anstrengenden Inhalts und das Spiel mit der Form führten zu einigen für die künstlerische Moderne wichtigen Entwicklungen. Der freie Umgang mit der Typographie, wie er in „Karawane“ zu sehen ist, sowie die Technik der Collage und Fotomontage haben Malerei und Design weitreichend beeinflusst. Die Konzentration auf die Form war, wenn auch nicht von Dada allein entdeckt, so aber doch nur hier bis ins letzte ausgereizt und am klarsten repräsentiert, für die weitere Entwicklung der Kunst zentral. Strömungen wie die konkrete Poesie mit ihren spielerisch geformten Texten, Pop-Art, die den alltäglichen Gegenstand in den Bereich der Kunst erhebt und der plakativen Wirkung oftmals mehr Wirkung zuschreibt als dem Inhalt, oder die analytische Musik, die Töne in willkürlichen Experimenten anordnet, haben von Dada enorm profitiert. Nicht zuletzt ist der Dadaismus ein wichtiges Zeugnis für den Beginn des allgemeinen form-orientierten Denkens nicht nur in der Kunst, sondern auch in den Wissenschaften und der Philosophie.
Weitere wichtige Impulse gingen von Dada
im Bereich der Installation, wie man
sie heute auf
den meisten zeitgenössischen
Ausstellungen zur Genüge sieht, und der umstrittenen Aktions-kunst aus.
Diese Neuerungen tauchten jedoch nicht im Umfeld des Züricher Dadaismus,
sondern des Club Dada auf, der 1920 in Berlin von Raoul Hausmann und
Zürich-Mitspieler Richard Huelsenbeck gegründet wurde, und wo wenig später
auch die
erste Dada-Messe stattfand. Zu dieser Zeit wurden nicht nur in Deutschland
mehrere dadaistische Vereinigungen und Zeitschriften gegründet, sondern
auch in Frankreich (Paris) und den USA (New York).
Der Hauptunterschied zwischen den beiden großen Dadazentren des deutschsprachigen Raumes, Zürich und Berlin, bestand vor allem in der Politisierung des Berliner Dadaismus. Seine Mitglieder sahen die künstlerische Gestaltung in dem Sinn, dass sich die Wahrnehmung eines Kunstwerks von normaler Wahrnehmung abhebt, nur noch als Mittel zum Zweck an, Kritik an der aktuellen Politik auszuüben und antibürgerliches, teils anarchistisches Gedankengut wirkungsvoll in Szene zu setzen. Die Dada-Messe von 1920, die erstmals Installationen aus alltäglichen Objekten zeigte und aufgrund ihrer provokativen Aufmachung als Vorläufer der Aktionskunst gesehen werden kann, ist ein Beispiel dafür. Wegen der kritischen Einstellung zum ersten Weltkrieg wurden zwei der Aussteller sogar zu einer Geldstrafe verurteilt. Diese Messe, die Dada als internationale Bewegung profilieren sollte, blieb jedoch die einzige. Die Gruppen spalteten sich bald auf, die meisten Mitglieder hängten sich anderen Strömungen wie dem aufkommenden Surrealismus oder der Neuen Sachlichkeit an oder entwickelten ihre Kunst selbständig weiter und weg von Dada. Der einzige Künstler, der Zeit seines Lebens Dadaist war, obwohl er gerade von den Berliner Dadas als zu bürgerlich ausgeschlossen wurde, ist meines Wissens Kurt Schwitters. ...
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